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3 min LesezeitVeröffentlich am 06.06.2024Frauen & Finanzen

Immobilienfinanzierung realistisch einschätzen: Tipps und häufige Fehler

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Inhaltsverzeichnis

Realistische Beurteilung der eigenen finanziellen Möglichkeiten

Der Traum vom Eigenheim, wer kennt ihn nicht? Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und Altersvorsorge in einem, doch gerade Frauen trauen sich oft nicht zu investieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie realistisch beurteilen können, was Sie sich leisten können, welche Fehler oft gemacht werden und auf welche Faktoren es bei der Einschätzung ankommt.

Eine gründliche Budgetplanung ist der Schlüssel zur realistischen Einschätzung Ihrer finanziellen Möglichkeiten. Beginnen Sie mit einer detaillierten Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben. Dabei helfen Online-Rechner, wie zum Beispiel der von EV Finance, um eine grobe Vorstellung von der möglichen monatlichen Belastung für die Immobilienfinanzierung zu bekommen.

Wichtige Kostenfaktoren berücksichtigen

Neben der Darlehensrate müssen auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten, Instandhaltung, Versicherung und Steuern eingeplant werden. Eine Faustregel besagt, dass die monatliche Belastung für die Immobilienfinanzierung in etwa ein Drittel des Netto-Monatsgehalts betragen sollte. Dies umfasst Tilgung, Zinsen, Nebenkosten und Rücklagen. Die genauen Raten werden jedoch individuell von den Kreditgebern berechnet und können je nach Eigenkapital ,Bonität und Laufzeit der Finanzierung variieren.

Häufige Irrtümer bei der Immobilienfinanzierung

Viele potentielle Käuferinnen machen den Fehler, sich nur auf die kurzfristige Bezahlbarkeit der monatlichen Rate zu konzentrieren, ohne die langfristigen Auswirkungen zu berücksichtigen. Weitere häufige Irrtümer sind:

  • Unterschätzung zusätzlicher Kosten: Reparaturen, Instandhaltungen oder steigende Zinsen werden oft nicht ausreichend beachtet.
  • Verspätete Anschlussfinanzierung: Es ist wichtig, sich frühzeitig vor Ablauf der Zinsbindung um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Wichtige Faktoren für die Einschätzung der finanziellen Tragfähigkeit

Die wichtigsten Faktoren bei der Einschätzung der finanziellen Tragfähigkeit sind:

  • Verfügbares Einkommen: Wie viel Geld steht monatlich zur Verfügung?
  • Höhe des Eigenkapitals: Wie viel Eigenkapital können Sie einbringen?
  • Aktuelle Zinssätze: Wie hoch sind die Zinsen für das Darlehen?
  • Laufzeit des Darlehens: Wie lange soll das Darlehen laufen?
  • Zukünftige finanzielle Verpflichtungen: Welche weiteren finanziellen Verpflichtungen sind in der Zukunft zu erwarten?

Nur wer diese Daten kennt, kann seine finanzielle Situation und die damit verbundene Immobilienfinanzierung richtig einschätzen. Eine unabhängige Beratung ist dabei unerlässlich.

Tipps für potenzielle Käuferinnen

Bleiben Sie innerhalb Ihrer finanziellen Möglichkeiten: Die Immobilie sollte auch langfristig erschwinglich sein.

  • Planen Sie Sanierungskosten ein: Bei Bestandsimmobilien sollten mögliche Kosten für energetische Sanierungen eingeplant werden.
  • Berücksichtigen Sie Bauverzögerungen: Bei Neubauten und Sanierungen kann es zu Verzögerungen kommen, die zusätzliche Kosten verursachen können.
  • Prüfen Sie verschiedene Finanzierungsoptionen: Seien Sie flexibel und vergleichen Sie verschiedene Angebote, um die beste Entscheidung zu treffen.
  • Sorgen Sie für eine gute Bonität und ausreichend Eigenkapital: Eine solide Bonität und ausreichend Eigenkapital ermöglichen bessere Konditionen für die Finanzierung.

Fazit

Eine realistische Einschätzung der finanziellen Möglichkeiten und eine gründliche Planung sind entscheidend für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung. Achten Sie darauf, alle relevanten Kostenfaktoren zu berücksichtigen. Mit einer unabhängigen Beratung und einer durchdachten Finanzstrategie steht Ihrem Traum vom Eigenheim nichts mehr im Wege.

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Vancouverstraße 2a, 20457 Hamburg

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